10. Februar 2014

Boom !Mobile Commerce! Was muss ich als Shopbetreiber beachten?

Geschrieben von Tanja Dröge . Eingeordnet unter Shopsoftware, Webentwicklung | Keine Kommentare

Wir tun es zuhause, auf der Arbeit, in der Bahn, im Café oder während des Friseurbesuchs – Shopping ist dank der Entwicklung der vergangenen Jahre noch nie so einfach, schnell und komfortabel gewesen. In dieser schnelllebigen Zeit ist das ebenso praktisch, wie für manch einen sogar notwendig. Wer hat heute noch die Zeit, stundenlang durch Geschäfte zu laufen? Kein Wunder, dass der „Mobile Commerce“ boomt.
Fraglich ist also, was ich als Shopbetreiber beachten sollte, damit die potentiellen Kunden sich nicht nur der reinen Informationsbeschaffung bedienen, sondern eben auch kaufen? Laut einer Studie von PricewaterhouseCoopers nutzen derzeit nämlich sage und schreibe 74 Prozent von 1.000 befragten Deutschen das mobile Internet ausschließlich zur Informationsbeschaffung (Statistik sehen), Preise vergleichen 64 Prozent. Eines scheint also klar: Eine starke Kundenbindung wird von immer höherer Bedeutung. Wie kann ich dem Kunden also ein vertrautes Gefühl geben?

Kein Weg mehr vorbei an Responsive Design.

Wo man früher auf mobile Shop-Versionen setzte, denkt man heute einen Schritt weiter: „Responsive Design“ ist das Schlüsselwort. Da sich der Shop allen Geräten, sei es mobil oder auf dem PC zuhause, anpasst, erhalte ich als Kunde stets ein gleiches Design. Ich werde also nicht durch eine andere, womöglich umständliche Menü-Führung in die Irre geleitet oder bin durch die veränderte Umgebung irritiert. Hier ist alles so, wie ich es kenne. Und da der Mensch bekanntlich ein Gewohnheitstier ist, fühle ich mir hier wohl. Man darf nicht vergessen: Der „Mobile Commerce“ boomt zwar, dennoch genießt er bei weitem noch nicht so ein Vertrauen, wie sein mittlerweile großer Bruder „E-Commerce“. Ich muss also meinen Kunden an die Hand nehmen.

Bestellprozess vereinfachen.

Kernthema: Bestellprozesse. Noch vielmehr – wie ohnehin im E-Commerce schon unabdingbar – sind einfach und kurze Prozesse in der Bestellung und bewährte Bezahlsysteme. Es ist ja hinreichend bekannt, dass umständliche Bestellprozesse die „Conversion-Killer“ schlechthin sind. Und wenn das erst mit der Tipperei anfängt…
Registrierung kann, muss aber nicht.
Ich als Kunde bin mobil längst nicht so tipp-freudig wie am heimischen PC. Immerhin glänzt nicht jedes Smartphone mit einem großen Display – und selbst wenn, das Eintippen auf dem Touchscreen kann schnell zur Geduldsprobe werden. Schönen Gruß an mein T9 – das erkennt teils Wörter, die erscheinen mir in meinen Träumen nicht. Eine Registrierung sollte jedoch keinesfalls zur Pflicht werden, das könnte abschrecken, kann aber beim Wiedereinkauf den Bestellvorgang immens erleichtern.

Optimieren, optimieren, optimieren.

Wie immer gilt natürlich auch beim „Mobile Commerce“: In der Optimierung liegt die Kraft. Das hat der „E-Commerce“ seinem kleinen Bruder „Mobile Commerce“ gekonnt vererbt. Aber sonst wäre es ja auch langweilig.

 

Mehr zum Thema – und was wir noch so für euch tun können – findet ihr auch hier: In 10 Tagen zum Responsive Design für plentymarkets

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