18. April 2012

10 Dinge, die einen Newsletter zum Flop werden lassen

Geschrieben von Petra Hamacher . Eingeordnet unter Email Marketing | 1 Kommentar

Newsletter: Massenware oder Individuel (Quelle: Rainer Sturm/pixelio.de)

Newsletter: Massenware oder Individuell

Emails (beziehungsweise Newsletter) ist eines der Basics, wenn es um die Marketing Strategie geht: Die Ansprache der Kunden.  Oft wird es empfohlen, häufig bekommen und selten sinnvoll verwendet. Heute gibt es von uns (nicht ganz) ernst gemeinte Tipps, wie man eine Email Marketing Strategie einsetzt, um Kunden schnellst möglich zu vergraulen.


Kunden via Newsletter gewinnbringend vergraulen:

 

1. Newsletter ungetestet an den Kunden verschicken

Newsletter haben das große Problem, dass sie aufwendig gestaltet sind. Der Aufbau gefällt einem dann selbst so gut, dass man dieses Ja nicht für alle gängigen Email Reader testen sollte. Hinterher funktioniert das Template nicht.

 

2. Unkontrollierte Links verschicken

Links sind das Portal zwischen Email und Online Shop. Ohne Links ist kein Übergang möglich. Warum sollte man diese also kontrollieren? Kaputte Links oder Links, die einfach zu falschen Inhalten führen, behindern potentielle Käufer. Recht so! Sollen die doch draußen bleiben.

 

3. Zielgruppe missachten

Wenn wir zielgerichtet einen Newsletter versenden, also direkt an die Personen, die sich für das Produkt interessieren könnten, dann steigt die Chance, dass es zu einer Conversion, einem Kaufabschluss kommt. Lieber also die Newsletter breit streuen und ja nicht an die eigene Zielgruppe senden.

 

4. Unpersönliche Anrede

Wenn man einen Kunden anredet, am besten mit seinem richtigen Namen und der richtigen Bezeichnung (Herr / Frau) davor, fühlt er sich vielleicht wirklich angesprochen oder glaubt, er könne dem Absender vertrauen. Lieber so unpersönlich bleiben, wie es nur geht. Oder besser noch: Fehler einbauen! Dann öffnet der Empfänger vielleicht gar nicht erst die Mail?!

 

5. Kreativität ist ein Fremdwort

Um so kreativer die Betreffzeile ist oder je kreativer der Inhalt gestaltet wurde, desto interessanter könnte er für Kunden sein. Also lieber 100 mal den selben Betreff verwenden, keine Aktionen planen und ja keine coolen Marketing-Einfälle.

6. Fotos sind was für Weicheier

Harte Fakten, viel Text und noch mehr Zahlen. Das sind die Erfolgsfaktoren für einen Newsletter. Fotos, Grafiken oder sonstige emotionale Träger könnten zum Klicken (und damit zu einem Besuch im Shop) verleiten. Ein No-Go!

 

7. Abmeldungen missachten

Es gibt eigentlich nur einen sicheren Weg, nicht nur Kunden zu vergraulen, sondern auch eine saftige Geldstrafe zu kassieren: Newsletter Abmeldungen ignorieren und den Newsletter immer und immer wieder an den Kunden schicken. Der muss die blöde Mail doch mal öffnen!

 

8. Werbung statt werben

Newsletter vollgespickt mit offensichtlicher Werbung ohne jeden Mehrwert, vollgestopft mit unglaublich vielen (falschen, am besten zu teuren) Preisen – das sollte jeden Leser in die Flucht schlagen.

 

9. Server Crash dank Newsletter Anmeldungen

Wer eigentlich so wie so keine Lust auf arbeiten hat, der sollte den Spam-Schutz aus der Anmeldung nehmen. Unter Garantie gibt jeder Server unter der Last Dutzender Spam-Mail-Anfragen den Geist auf. Problem Arbeit gelöst.

 

10. Auswertungen gehören den Rating Agenturen

Warum sollte man Dinge bewerten, analysieren und optimieren? Überlassen wir das doch den anderen Agenturen. Optimierte Emails führen nur wieder zu mehr Conversion…

 

Es gibt bestimmt noch sehr viel mehr Tipps, um einen Newsletter so richtig in einen Kundenschreck zu verwandeln. Fällt euch was ein?

1 Kommentar zu “10 Dinge, die einen Newsletter zum Flop werden lassen”

  1. Sascha on Donnerstag, 6. Juni 2013 um 17:25 Uhr

    Hi,

    gute Liste an absoluten No-Go`s, die viel zu wenig beachtet werden, werde mir diese Liste beim nächsten Konzipieren von Newslettern zu Herzen nehmen. personalisierte Ansprache, anbieten von ausgewählten Produkten und das suggerieren eines exklusiven Angebots duch den Newsletter, einen begrenzten Aktionszeitraum, sind das A und O eines erfolgreichen Newsletters

Hinterlasse einen Kommentar