1. April 2011

Das kleine Google AdWords 1×1

Geschrieben von Petra Hamacher . Eingeordnet unter Anfänger Shopbetreiber, Marketing | Keine Kommentare

Normalerweise sind wir ja hier im Blog der Meinung, dass nur eine ganzheitlichen Strategie im Bereich Marketing funktionieren kann. Das heißt, dass mehr als ein Marketingkanal auf ein bestimmtes Event ausgerichtet ist. Davon verspricht man sich eine breite Streuung, gute Besucher- und Conversionraten.

Doch zumindest Google AdWords kann man ganz gut als losgelöstes Instrument betrachten. Aber: Es birgt einfach viele Gefahren. Unerfahrene Nutzer haben oft kein detailliertes Wissen über die Strukturen und die Möglichkeiten, die AdWords bietet. Die Folge davon sind Kampagnen, die nicht nur unstrukturiert sind, sondern auch eine Menge Geld verschlingen. Da man über AdWords ganze Blöcke und ganze Blogs schreiben kann, hier nur ein kleines 1×1 des Grundwissens.

 

1×1. Nach dem Anmelden bei AdWords und dem direkten Start der Kampagnen sollte man sich als aller erstes mit dem Programm vertraut machen. Wo finde ich was? Was sagen mir all die Begriffe?

1×2. Klein Anfangen! Wir fangen auch mit dem 1×1 an und nicht mit dem Zählen in 2000er Schritten. Kleine Kampagnen eignen sich gut zum testen, welches Rädchen welche Auswirkungen hat.

1×3. Dabei aber auch das Budget beachten. Von 3,- Euro am Tag bei Klickkosten ab 0,01 Cent (eher unwahrscheinlich) bis hin zu Eurobeträgen (der Durchschnitt liegt dazwischen) wird die Conversionrate nicht sonderlich steigen. Daher lieber das Budget konzentriert einsetzen.

1×4. Eine gute Keywordrecherche kann man nicht ersetzen! Punkt. Ende.

1×5. Lieber 4mal die Woche die Kampagnen kontrollieren, als am Ende des Monats ein böses Erwachen zu haben.

1×6. Je organisierter die Kampagnen sind, desto bessere Möglichkeiten hat man bei dem Controlling: Wenn ich diesen Anzeigentext verändere und dieses Keyword in die Anzeigengruppe verschiebe, was passiert dann mit den Zahlen? Liegt alles in einer Kampagne /Anzeigengruppe kann man Auswirkungen von Veränderungen nur schwer nachvollziehen. Außerdem wird das Budget dann zu schnell verbraucht, da alles in einer Anzeigengruppe ausgegeben wird.

1×7. Bei der Struktur auf Themen achten! Nicht die Kinderspielzeuge zu den Textilien für Senioren packen. Am besten orientiert man sich an der eigenen Shopstruktur. Und sollte diese auch so unstrukturiert sein, dann sollte man vielleicht noch mal Grundlegendes ändern.

1×8. Die Zielseiten der Anzeigen sollten gut ausgewählt sein. Gibt es eine passende Landingpage oder zumindest eine Kategorie, die genau zu meiner Anzeige passt? Sucht nämlich der Kunde nach Sesamstraßen-Figuren und landet auf der Startseite, wird ihm die Lust am Shoppen vergangen sein, bis er das gewünschte Produkt gefunden hat.

1×9. Google ist nicht mehr so langsam, wie es vor 8 Jahren vielleicht mal den Anschein hatte. Heute sind Neuerungen in den unterschiedlichsten Google Tools keine Seltenheit. Daher immer mal wieder im AdWords Blog oder anderen Blogs seines Vertrauens nach Nachrichten aus der Google Welt erkundigen.

1×10. Wenn dann der Wert der Conversion über den Kosten für die Kampagnen liegt und man mit den Kampagnen nicht nur Besucher sondern auch Gewinne einfährt – Dann darf man sich auch freuen!!!

 

Und letzter Tipp außerhalb des 1×1: Es gibt viele Agenturen, die Google AdWords Kampagnenbetreuung anbieten. Dabei gibt es so unterschiedliche Modelle, wie es Agenturen gibt. Hier gilt es zu vergleichen! Fair sind solche Modelle, die in irgendeiner Weise an den Erfolg beteiligen. Damit beugt man vor auf “Faulenzer” rein zu fallen.

Habt Ihr noch mehr Tipps für unser 1×1?

 

 

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