13. Februar 2012

Sind Blogs für Onlineshops sinnvoll? 7 gute Gründe!

Geschrieben von Petra Hamacher . Eingeordnet unter Marketing, Shop Optimierung | 1 Kommentar

Bloggen für den Online Shop (Quelle: Gerd Altmann_pixelio.de)

Bloggen für den Online Shop (Quelle: Gerd Altmann_pixelio.de)

Ist ein Blog für einen Onlineshop sinnvoll? Und wenn ja, sollte das jeder realisieren? Welche 5 Vorteile hat ein Blog und welche Nachteile? Wir gehen diesen Fragen speziell für Shopbetreiber auf den Grund.

So einer ähnlichen Frage haben wir uns hier (7 Pro-Argumente für einen Blog), schon einmal gestellt. Allerdings ging es damals mehr um unseren Blog (oder der allgemeinen Frage nach Blogs). Doch heute geht es um Blogs von Onlineshop und Shopbetreibern. Und da finde ich, gibt es noch einige andere Argumente.

Gründe für einen Onlineshop begleitenden Blog

Die meisten Shop-Softwares bieten es mit an; Das Führen von externen Blogs ist zudem dank WordPress (und anderen Möglichkeiten) einfacher als je zuvor. Ist es also Pflicht einen Shop-Blog zu führen? Welche Gründe sprechen für einen Blog?

1. Content

Nennen wir das wichtigste Argument vorweg. Suchmaschinen mögen Text – und Keywords. Selbstverständlich! Wenn nun alle Kategorieseiten mit Text befüllt, alle Produkttexte mit Keyywords und auch sonst alle Seiten bearbeitet sind, wo kann man den Content dann noch unterbringen? Welche Seite kann beispielsweise für News (miss-)gebraucht werden?

Manche Shopsysteme lassen Contentseiten im Shop selbst zu, die man als Blog gebrauchen kann. Aber das Anlegen ist doch recht umständlich beziehungsweise kann durch Unwissenheit auch nicht die gewünschten Folgen fürs Ranking haben. Ich bevorzuge da externe Blogs (wie zum Beispiel durch WordPress). Und schon hat man Seiten, die laufend neuen Content für die Suchmaschinen bieten. Das ist doch mal gutes SEO.

2. Kunden betüddeln

In so einen Blog kann man alles an Themen reinpacken – Alles, was zum Thema passt! Will meinen, zum Beispiel unser Gewinnershop Kullerkeks-Kindermode, die haben auch einen Blog. Einen reinen Blog nur über Kindermode könnte klappen. Aber will ich meinen Kunden nicht vielleicht noch mehr Mehrwert bieten? Wie wäre es mit einer Buchempfehlung? Dieses könnte man dann sogar verlosen. Dem Kunden das Gefühl geben, dass er etwas geboten bekommt. Und wenn ich MIT meinen Kunden kommunizieren möchte, dann über einen Blog.

3. Vertrauen aufbauen – Kritik zulassen

Zusätzlich zum Betüddelt werden, erreichen wir beim Kunden auch ein gewisses Vertrauensverhältnis. Ein Blog zeigt: Ich weiß, wovon ich rede, denn ich zeige Dir mein Wissen. Früher musste man dafür stundenlange Kundengespräche führen oder sogar erst ein Sachbuch verfassen, um alle von dem eigenen Wissen zu überzeugen. Heute reicht ein Blog. Und der ganz klare Vorteil gegenüber dem Sachbuch: Wenn Du Kritik hast, kannst Du sie mir genau an dieser Stelle nennen und wir reden darüber – denn ein Blog bietet uns die Möglichkeit einer sicheren Umgebung dafür!

4. Über das Unternehmen schreiben

Natürlich kann man Aktuelles auch im Shop unterbringen oder per Newsletter versenden. Aber 1. liest nicht jeder meine Aktuell-Seite im Shop (oder gar die Startseite) und 2. will nicht jeder Kunde meinen Newsletter. Also warum nicht über Neuigkeiten im Blog berichten? Vielleicht wächst mein Unternehmen ja, oder aber ich habe extra jemanden für die Retouren eingestellt und kann nun meinen Kunden mehr Service und Aktualität bieten. DAS wären mal Neuigkeiten!

5. Stetig gleiches Sortiment

Dieses Pro-Argument wurde hier bei uns erstmal diskutiert. Warum? Weil es eigentich auch ein Gegen-Argument sein kann. Wenn mein Sortiment ständig gleich bleibt, worüber soll ich dann sprechen? Herrensocken beispielsweise. Hat man dieses Thema genug betrachtet, worüber soll man dann bloggen? Na ja, über Anzüge (und das Tragen von passenden Socken) zum Beispiel! Ich bin überzeugt davon, gerade bei wenigen Sortimentwechseln spricht vieles für einen Blog. Wie soll sonst Bewegung in die Sache kommen? Warum sollen Stammkunden (und Suchmaschinen) in schöner Regelmäßigkeit wieder kommen? Eben!

6. Werbung und Marktforschung

Ein Blog macht also nicht nur Werbung für unsere Herrensocken, sondern ich kann auch durch andere Werbemaßnahmen Geld einnehmen. Vermutlich nicht viel am Anfang, aber warum nicht. Und noch ein Aspekt bringt mir das Schreiben über Produkte: Ich kann herausfinden, was meine Leser interessiert. Vielleicht lasse ich die Herrensocken doch bei Seite und verkaufe lieber Staubsaugerbeutel?!

7. Mögliche Verlinkungen

Andere Blogs und andere Shops sind an meinem Blog interessiert und man tauscht Links. Super Sache! Oder ich selbst finde einen anderen Shop total interessant und glaube, auch meinen Kunden kann es gefallen. Also stelle ich ihn vor – mit Link natürlich. Geben ist seliger als Nehmen (gerade am Anfang), aber irgendwann wird meine Großzügigkeit bemerkt und auch andere berichten über mich. Ich bekomme Links. Ein Segen!

 

Gründe gegen einen Shop-Blog

Da fällt mir eigentlich nur ein einziger guter, wirklich zulässiger Grund ein: Zeitmangel. Habe ich keine Zeit einen Blog zu pflegen, mir Inhalte auszudenken oder zu besorgen, dann wird aus keinem Blog der Welt etwas Gescheites. Die Kunden langweilen sich und vergessen die Blog URL und die Suchmaschinen interessieren sich lieber für die Konkurrenz. Dann macht das ganze auch einem selbst keinen Spaß und man sollte doch eher Abstand von der Idee nehmen!

 

 

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1 Kommentar zu “Sind Blogs für Onlineshops sinnvoll? 7 gute Gründe!”

  1. Stefan Maurer on Montag, 10. September 2012 um 13:35 Uhr

    Genau mein Problem: Zeitmangel. Wir haben noch ein dankbares Thema “asiatische Küche”, bei dem man viel an Rezepten etc. unterbringen könnte. Aber: es gibt hierüber schon sehr viele – gute- Blogs und zweitens, wann soll ich dies tun.
    Ich will meinen Blog eventuell schließen und ab und an über Newsportale Berichte verbreiten, denke dies ist -für mich- auf Dauer sinnvoller als ein Blog der brachliegt.

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