6. Februar 2012

Die Kunst der Artikelbeschreibungen

Geschrieben von Petra Hamacher . Eingeordnet unter Text Workshop | 2 Kommentare

Die Beschreibungen auf Artikelseiten differenzieren sich von Shop zu Shop. Oder auch innerhalb eines Shops.  Aber welche Produktbeschreibungen sind besser als andere und warum?

Artikelbeschreibungen können einen User zur Weißglut bringen. Warum stehen dort nicht die Maße, die ich wissen muss? Warum kann ich nicht ersehen, welche Funktion das Spielzeug eigentlich hat?

Und dann gibt es Beschreibungen, die freut das Herz. Und weil negative Beispiele eigentlich immer schnell gefunden sind, möchte ich hier mal ein durchaus positives Beispiel anbringen und daran erklären, was gut ist!

Gute Artikelbeschreibungen sind nicht einfach

Unsere erste positive Produktbeschreibung stammt aus dem Shop 123Moebel.de. Der folgende Screenshot ist die Sicht, wie man das Produkt im ersten Moment wahrnimmt. Auf den ersten Blick wird klar, wie das Produkt aussieht, denn das Foto zeigt unverschwommen und in einem guten Kontrast den Umfang des Produktes. Die erste Produktüberschrift ist nicht, wie üblich, oben drüber, sondern rechts. Warum? Das spart Platz! Der User kommt auf diese Seite und umso mehr er scrollen muss, desto weniger Informationen erhält er auf den ersten Blick. Was noch zu sehen ist, sind die Produktvarianten. Gut für User, die das Produkt schon mal gesehen haben oder für User mit bestimmten Vorstellungen  – in diesem Fall die Holzvariante. Produktpreis und Warenkorbbutton sind so offensichtlich, dass der User nicht suchen muss!

Eine gute Produktbeschreibung (oberer Teil)

Aber widmen wir uns nun der Produktbeschreibung. Der Screenshot ist mit der Produktseite verlinkt. Wer sich das Original ansehen möchte.

Eine gute Produktbeschreibung (unterer Teil)

Was mir daran so gut gefällt? Nun, es ist übersichtlich, vollständig klar gegliedert und nett geschrieben. Und als Bonus kommen die Suchmaschinen durch Keywords auch nicht zu kurz! Es ist eben nicht nur der Text des Herstellers verwendet worden.

Besonders gut gefällt mir der Eigenschaften-Kasten. Hier erfahre ich als Kunde alle Maße, die man so wissen muss, um ein Hochbett kaufen zu können. Im Text wird dann noch mal auf alles eingegangen, was Kunden als potentielle Fragen haben könnten: Wie sind die Stufen der Leiter angebracht, wie sicher ist das Bett, welches Zubehör ist inklusive?
Für interessierte Kunden sind weitere Produktempfehlungen weiter unten zu finden. Praktisch bei Produkten mit Zubehör!

 

Wir haben diesen Text übrigens nicht verfasst und dennoch kann ich positiv über diesen Text sprechen :) Aber da wir den Shopbetreiber kennen, weiß ich auch zu berichten, dass diese Texte Arbeit machen! Und darauf sei hier auch einmal hingewiesen!

Gute Texte machen Arbeit!

Der Shopbetreiber legt Wert darauf, dass die Kunden alle Produktinformationen schon auf der Seite finden. Aus diesem Grund überprüfen die Mitarbeiter die Texte regelmäßig. Denn Kunden stellen immer wieder Fragen und die häufigsten Fragen werden eben mit in die Texte verarbeitet. Vorbildlich!

2 Kommentare zu “Die Kunst der Artikelbeschreibungen”

  1. Dirk Walinski on Donnerstag, 23. Februar 2012 um 09:34 Uhr

    Hallo Frau Hamacher

    da ich mich zu Ihrem Vortrag am 29.2. in Halle angemeldet habe, habe ich mal nach Ihrem Namen gegoogelt und habe diesen Beitrag gefunden. Da ich in der selben Branche wie die beschriebene Seite arbeite, finde ich es sehr interessant, was Sie über die Artikelbeschreibung sagen. Ich werde sicher den Eigenschaftenkasten in meine Seite http://www.zwergenmoebel.de einbauen.
    Ich freue mich auf Ihren Vortrag.
    MfG
    Dirk Walinski

  2. Petra Hamacher on Donnerstag, 23. Februar 2012 um 10:40 Uhr

    Dirk Walinski » Vielen Dank für Ihren Kommentar! Ich freue mich auch schon auf den Vortrag und den Austausch. Wir finden bestimmt den ein oder anderen Moment um über Ihr Projekt zu sprechen.
    Beste Grüße bis dahin

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