25. Mai 2011

Zielgruppen für AdSense analysieren

Geschrieben von Petra Hamacher . Eingeordnet unter Eigenprojekt, Marketing | 1 Kommentar

Anfang des Monats habe ich einen guten Artikel über AdSense für Blogs gelesen. Hier ging es darum, dass Blogs bessere Einnahmen erzielen, wenn Anzeigen regelmäßig kontrollieren werden. Dieser Artikel brachte mich dazu, über den Umgang mit Anzeigen nachzudenken. Welche Maßnahmen sollte man für Adsense Anzeigen ergreifen und warum sollte man welche Anzeigen aussortieren? Wie können Shopbetreiber beispielsweise mit ihrem eigenen Blog noch ein wenig mehr Geld verdienen?

Und um ehrlich zu sein, beschäftige ich mich noch nicht sooo lange mit AdSense. Das Thema interessierte mich aber zusehenst für diesen Blog. Wir haben irgendwann auch AdSense Anzeigen geschaltet, aber wunderten uns über die Anzeigen, die uns angeboten wurden. Hier also unser erster Arikel zu diesem Thema nach intensiver Recherche zu dem Tipps und Tricks zu Google AdSense.

Was ist Adsense überhaupt?

Das sollte vielleicht kurz vorweg erklärt werden. In knappen Worten: AdSense ist eine Form der Werbung. Ein “Programm” von Google liest den Inhalt der Seite aus und kann so Werbung passend zum Inhalt anbieten. Die Anzeige wird dann automatisch (nach Einbau eines Codes oder mit Hilfe eines PlugIns) umgesetzt. Über Google AdWords kommen die Werbetreibenden und abgerechnet wird per Klick oder je Tausend Impressionen. Das ist im Grunde schon alles.

Nächste Schritte mit den AdSense Anzeigen

Eins habe ich bei all dem Lesen gelernt. DEN einen Optimierungstipp gibt es nicht. Außer vielleicht, dass man die Anzeigen bearbeiten sollte. In der Google AdSense Oberfläche lassen sich unter dem Punkt AdSense-Setup diverse Einstellungen vornehmen. Wie auch bei Google AdWords gehören zu einer erfolgreichen AdSense Nutzung mehrere Faktoren: Man sollte alle Einstellungen, die Google einem liefert auch nutzen. Es gibt sie nicht umsonst. Und unser Tipp wäre da noch: Analysieren Sie die Zielgruppe!!!

Desweiteren bleibt nur viel auszuprobieren!

Es gibt eine ganze Reihe an möglichen Produkten: Contentanzeigen, Suchergebnis-AdSense, AdSense für Feeds oder Domains und seit neustem auch für mobilen Content. Was genau zum einem selbst passt, ist nicht nur eine Frage des Designs, sondern auch der Zielgruppe. Mehr dazu weiter unten.

Contentanzeigen sind die einfachste Form. Eine Suchergebnisleiste möchten nicht viele Seitenbetreiber bei sich einbauen und Feeds benutzt nun mal nicht jeder. Wir entscheiden uns als Beispiel für die Contentanzeigen und haben nun die Wahl zwischen einem Anzeigenblock (den wir hier auch auf Shop-Optimieren nutzen) oder einem Link-Block. Jetzt kommt der wichtigste aber auch strittigste Teil, das Format und die Farbe auswählen.

Was hat das Anzeigenaussehen mit der Ziegruppe zu tun?

Es gibt zwei Philosophien zu diesem Thema. Entweder vertritt man die Meinung, dass die Anzeigen so gut es geht in die Webseite eingefügt werden sollten. So erscheint es dem Leser nicht auf Anhieb, dass es sich um Werbung handelt. Die Chancen, dass er drauf klickt, können so größer ausfallen. Die andere Meinung besagt genau das Gegenteil: Je auffälliger, desto besser.

Ich finde, die Wahrheit liegt wie immer dazwischen. Die Frage, die man sich meiner Meinung nach stellen muss, ist nicht die, ob auffällige oder unauffällige Anzeigen mehr Umsatz bringen; sondern viel mehr würde ich zur Analyse raten, welche Leser ich eigentlich auf der AdSense Seite habe.

Spontane Leser über Social Media und Google

Habe ich Leser, die vermutlich gar nicht das gefunden haben, was sie ursprünglich suchten und dringend Lese- oder Produktempfehlungen brauchen, dann können deutliche Anzeigen genau das Richtige sein. In diesem Fall muss der Content betrachtet und die Statistik dazu ausgewertet werden. Eine hohe Absprungrate kann darauf hinweisen, dass die Leser unzufrieden sind. Dies kann man durch Contentoptimierung (bessere Überschrift für den Social Media Bereich beispielsweise) regulieren. Aber Leser, die durch Google kommen, kehren zu Google zurück und suchen weiter. Ihnen kann man mit den Anzeigen eine Alternative bieten.

Die andere Variante ist der zufriedene Leser, der eigentlich mit der Seite zufrieden wäre. Biete ich ihm auffällige, zum Content passende Anzeigen, ist der Leser vielleicht weg, ehe er zu Ende gelesen hat. Schade um den Leser. Passt die Anzeige nicht zum Content, wirkt sie irritierend. Auf eine unauffällige Anzeige hingegen kann der Leser unabsichtlich klicken und ist vielleicht noch enttäuscht, dass man ihn weggelockt hat.

AdSense für Stammleser

Nicht zuletzt kommt es darauf an, wie meine Leser zusammengesetzt sind. Stammleser beispielsweise kommen, um meine Beiträge zu lesen. Ihnen muss ich schon eine deutliche Empfehlung aussprechen, um sie zum Klicken zu bewegen. Da aber auch die selben Leser von zu viel Werbung genervt sein können, würde ich hier auf andere Methoden als AdSense setzen!

Im übrigen ist es ja auch so, dass viele Internetnutzer Werbung nicht mehr sehen wollen. Zu viele, vielleicht sogar aufdringliche Anzeigen können jeden Leser vertreiben. Die Gefahr als Spam-Seite aufzutreten, ist sehr groß.

Fazit: Ziele definieren

Mir hat diese Überlegung gezeigt, dass man vorab sein Ziel definieren MUSS!  Was will ich mit meinem Blog eigentlich erreichen? Will ich meine Stammkunden zu Stammlesern erziehen oder will ich Traffic über Social Media und Google abgrasen und über AdSense das große Geld verdienen? Je nach Ziel gilt es, die Anzeigen zu gestalten und zu integrieren.

Erst dann kann das große A/B Testen mit Formen, Farben und Platzierungen beginnen! Dabei allen viel Erfolg!

Weitere, grundlegende Tipps gibt es auch hier.

 

1 Kommentar zu “Zielgruppen für AdSense analysieren”

  1. Makeup Addict on Dienstag, 31. Januar 2012 um 09:41 Uhr

    Werde mich mal daran versuchen und deine Ideen zu auffällig/unauffällig austesten…!

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